Krankheitsbilder

Großes Keilbeinflügelmeningeom, welches bis an die A. carotis interna sowie die T - Gabel heranreicht mit Verlagerung der A. cerebri media. Komplikationslose Exstirpation in toto.

Bei neuroonkologischen Tumoren handelt es sich im Gegensatz zu anderen Fachgebieten nicht um eine kleine Gruppe von Erkrankungen, sondern vielmehr um eine Vielzahl von sehr unterschiedlichen Entitäten, die nach der Klassifikation der WHO eingeteilt werden. Die exakte Diagnose ist mitunter schwierig und setzt eine hohe Expertise aller beteiligten Kliniken / Institute und Personen voraus, da davon die nach aktuellem Stand der Wissenschaft beste Behandlung sowie, soweit verfügbar, die Behandlung nach Leitlinien ( LL ) abhängig ist. LL werden in einem festgelegten Verfahren entwickelt und stellen eine Behandlungsempfehlung von Experten unter Würdigung wissenschaftlicher Erkenntnisse dar. Anders ausgedrückt sollen diese helfen, die Mehrzahl entsprechender Fälle mit dem bestmöglichen Behandlungsergebnis behandeln zu können. Da diese aber bei der Verschiedenheit der Patienten als Individuen nicht verpflichtend sein können, ist es u. a. die Aufgabe der interdisziplinären Tumorkonferenz, deren Anwendbarkeit zu prüfen und mitunter auch Abweichungen vorzuschlagen, wenn diese im Einzelfall begründet und nicht vermeidbar sind. Da neuroonkologische Tumoren mitunter sehr selten sind und der Aufwand zur Erstellung einer LL sehr groß ist, sind LL nicht für alle Entitäten unseres Fachgebietes vorhanden. In diesen Fällen sind Zentren aufgefordert, interne LL zu erstellen.

Nachfolgend finden Sie Informationen zu typischen Krankheitsbildern. Die Liste wird regelmäßig aktualisiert und ergänzt, auch um seltene Erkrankungen oder Eingriffe, damit sich unsere Patienten sowie Zuweiser vorab und auch während der Behandlung informieren können. Klicken Sie also bitte in der Navigationsleiste links auf die Begriffe, die für Sie von Interesse sind.