Nachbehandlung

In der Regel erholen sich Patienten nach der operativen Entfernung eines Tumors sehr rasch. Liegen vor der Operation bereits neurologische Ausfälle oder Störungen höherer Hirnleistungen vor, die sich nach einer erfolgreichen OP erst langsam bessern, besteht die Möglichkeit der frühzeitigen gezielten rehabilitativen Behandlung in unserem Department ZNS für neurochirurgische Rehabilitation. Bei Patienten, die neben der funktionellen Rehabilitation auch einer adjuvanten Therapie bedürfen, kann diese selbstverständlich parallel während der rehabilitativen Weiterbehandlung in unserem Haus durchgeführt werden, so dass zum Erreichen eines guten OP Ergebnisses keine Zeit verloren wird. Eine ggf. erforderliche Strahlen – oder Chemotherapie wird zusammen mit unseren Kooperationspartnern durchgeführt.

Eine umfassende und individuelle Betreuung ist entscheidend für den Behandlungserfolg. Geleistet wird diese von einem großen Team gut ausgebildeter und hoch motivierter Mitarbeiter.

Eine zentrale Rolle im Rahmen der Nachbehandlung kommt der Psychoonkologie zu. Eine Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung ist dabei oft nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für Angehörigen erforderlich. Das gilt nicht nur für maligne, lebensbegrenzende Erkrankungen, sondern auch für gutartige Tumoren, da hier durchaus Sorgen betreffs der Rückkehr in ein normales Alltagsleben oder auch den Beruf bestehen. Eine wichtige Hilfe stellen auch Selbsthilfegruppen dar, wozu schon während der Behandlung im NZC Kontakt hergestellt werden kann.

Eine Anschluss - Reha in einer Rehaklinik wird während des stationären Aufenthaltes über unseren Sozialdienst organisiert. Die Kontaktaufnahme erfolgt über die Station, bei medizinischen Fragen hierzu stehen unsere ärztlichen Mitarbeiter natürlich jederzeit gerne zur Verfügung.

Bei der Entlassung wird den Patienten ein Nachsorgepaß ausgehändigt, in dem für Patient und Hausarzt alle wichtigen Informationen für Nachuntersuchungen, Diagnostik und Termine hinterlegt sind. Bitte vergessen Sie nicht, diesen zu den Nachsorgeterminen in der Tumorsprechstunde mitzubringen.

Termine zur Bestrahlung und / oder Chemotherapie werden ebenfalls bereits von der Station organisiert. In der Regel werden diese im Haus durch unsere Kooperationspartner durchgeführt, bei Patienten mit weiterer Anreise können diese aber auch heimatnah erfolgen. Sollte das gewünscht sein, so muss die Therapie trotzdem dem Beschluss unserer Tumorkonferenz folgen. Bei Fragen stehen wir natürlich jederzeit gerne zur Verfügung.