Medulloblastom

Medulloblastome werden nach der WHO als Grad IV Tumoren eingestuft. Präoperativ ist eine umfassende Diagnostik der gesamten Neuroachse nötig, da Abtropfmetastasen entlang der Hirnwasserwege ( = Liquorwege ) auftreten können. Neben der Operation kommen Bestrahlung und Chemotherapie eine große Bedeutung zu. Die Behandlungsergebnisse hängen insofern von einer engen Kooperation zwischen Neurochirurg und Kinderonkologen ab. Da es sich um eine sehr invasive Behandlung handelt, ist zudem eine qualifizierte neuropsychologische und psychoonkologische Betreuung erforderlich.

Typisches Beispiel eines Medulloblastoms mit großer Tumormasse im Bereich der hinteren Schädelgrube.